Fluch oder Segen?

Im Sozialraum Unternehmen gewinnen betriebliche Versorgungssysteme und Absicherungskonzepte immer mehr an Bedeutung, gerade wenn es um die Themen Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung geht.


Die Chancen aber auch die Risiken der betrieblichen Altersversorgung werden jedoch noch weitestgehend unterschätzt.

Arbeitsrechtliche, steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Themen werden meistens nur am Rande und mit Halbwissen beachtet. 

Die von Anwälten/Rentenberatern (nicht von Maklern/Versicherern) erstellte Versorgungsordnung spielt dabei eine entscheidende Rolle und bietet dem Unternehmen Rechtssicherheit sowie dem Mitarbeiter Transparenz im Bereich der Versorgungssituation.

In Unternehmen schlummern sehr große Haftungsrisiken und so ist es keine Seltenheit, dass mittelständischen Unternehmen ein Haftungsbetrag von 30.000.-€ p.a. aufbauen.

Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollten Sie nur mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten.

Unser langjährig aufgebautes Knowhow und das eingespielte Netzwerk von Spezialisten,

bildet die Grundlage unseres Geschäftsmodelles und unserer Beratung.

Auszug an wichtigen Punkten die Sie unbedingt beachten sollten: 

 

  • Die betriebliche Altersversorgung ist Bestandteil des Arbeitsvertrages. Das Gehalt, das vom Arbeitnehmer eingebracht wird, ist aus Arbeitsleistung entstanden. Der Arbeitgeber ist im Rahmen seiner Treuhänderfunktion für den wertgleichen Ersatz dieser Gehaltsbestandteile verantwortlich (§1 Abs.1 BetrAVG), auch wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt.

  • Arbeitsrechtliche Versorgungszusagen (auch die Direktversicherung!) sind meistens nicht schriftlich fixiert und können sich zu erheblichem Risikopotenzial entwickeln.

  • Oft haben Mitarbeiter unterschiedliche Bedingungen in ihren Versorgungsverträgen (Altvertrag aus ehem. Betrieb oder verschiedene Gesellschaften etc.). In diesem Fall sind Gleichbehandlungsgrundsätze zu beachten (§3 Grundgesetz, §75 BetrAVG).

  • Gefährliche Haftungsfallen für den Arbeitgeber, wie z.B. den Einschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, sollten vermieden werden.

  • Die Mitarbeiter sind ausreichend zu informieren, über die Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersversorgung (Informationspflichten §1a BetrAVG).

  • Durch eine Versorgungsordnung werden die Spielregeln der Betriebsrente klar definiert und rechtssicher integriert (§1a Abs.1 Satz 2 BetrAVG).

  • Der Beratungsprozess (Vermittler) sollte genau besprochen und dokumentiert sein, damit keine unnötigen Haftungsansprüche entstehen (Dienstleistungsbeschreibung).Der Vermittler haftet i.d.R. für 10 Jahre. Der Arbeitgeber sehr oft bis der Arbeitnehmer verstorben ist.